
Die Wanderung der weißen Kuh ThelmaHagen. Sechs Monate hatten die Hagener Grundschüler mit ihren engagierten Lehrerinnen das neue Theaterstück geprobt. Aufgeregt warteten die jungen Darsteller der Theater- und Musik-AG auf die erste Aufführung. 36 Schülerinnen und Schüler der Hagener Grundschule an der Staleke begeisterten ihr Publikum mit dem neuen Theaterstück „Thelma, die weiße Kuh, die keine Flecken hat“ . Foto fp Kurz vor Ferienbeginn hieß es jetzt endlich: „Vorhang auf zur Premiere.“ Die Zuschauerbänke in der Turnhalle waren gut besetzt. Eltern, Großeltern und Geschwister fieberten mit und drückten den jungen Darstellern die Daumen. Im Mittelpunkt des Theaterstückes steht Thelma, eine schneeweiße Kuh, die sehr unter ihrem Anderssein leidet. Sie lebt in einer großen Kuhherde, in der alle anderen Kühe braun-weiß gescheckt sind. Eines Abends durchbricht sie den Weidezaun und geht auf Wanderschaft. Auf ihrer Reise lernt sie ganz verschiedene Kuhrassen kennen. Einige Tiere sind schwarz-weiß gescheckt, andere ganz braun oder mit langen Haaren und großen Hörnern. Endlich findet sie auch ganz weiße Kühe, die sie gerne in ihrer Herde aufnehmen. Thelma stellt fest, dass der von ihr empfundene Makel von anderen Kühen als völlig normal betrachtet wird. Sie beendet ihre abenteuerliche Reise zur Selbstfindung und ist von da an die selbstbewussteste Kuh im ganzen Tal. Die Hauptrollen in diesem lehrreichen Stück spielten Ann-Sophie Dittmar (Thelma), Paula Meisterknecht und Lea Strauch (Highländer), Jenna Weinland (Frieda), Nick Schwertfeger (Vater), Moritz Trautmann (Kind). Insgesamt 36 Kinder gehören zur Theater-AG (Leitung Angela Hinkelmann) und Musik-AG (Leitung Antje Kagelmann). „Das Proben hat viel Spaß gemacht“, waren sich alle einig. „Aber wenn Zuschauer da sind, macht es noch mehr Spaß“, fanden Stine und Tamme. Für die tolle Aufführung gab es lang anhaltenden Beifall. (fp). Artikel vom 25.06.10 Quelle: mit freundlicher Genehmigung der Online-Redaktion der Nordsee-Zeitung 
Im Juli 2008 öffnete sich im Martin-Luther-Haus der ev.-luth. Nicolaigemeinde in Herzberg der Vorhang für "Thelma, die weiße Kuh, die keine Flecken hat": In Zusammenarbeit mit der evangelischen Jugend Herzberg wurde das Theaterstück von der Theater-AG der Nicolaischule, unter der Leitung von Marlis Heringhaus und der musikalischen und technischen Leitung von Burkhard Brömme, an drei Vorstellungen präsentiert! Eine tolle Fotogallerie zeigt, wie engagiert die jungen Schauspieler/innen auf der Bühne agierten: Hier geht es zu einem Link der Diashow! (mit freundlicher Genehmigung von Burkhard Brömme) Augsburger Allgemeine, 29.07.2007: Ob mit oder ohne Flecken - was zählt ist die Freundschaft Die musikalische Einleitung übernahm die Flötengruppe unter Leitung von Ulrike Dinter. Nicht nur gemeinsam in der Gruppe, sondern auch im Duett oder im Trio gaben sie einen Einblick in ihr Können und bekamen dafür den ersten Applaus des Abends.
Dann ging es um Thelma, eine weiße Kuh. Weil sie keine Flecken hat, ist sie unglücklich und fühlt sich von den anderen ausgegrenzt. Aber egal, ob sie sich im Dreck wälzt oder in der Sonne steht, sie bleibt fleckenlos und ist damit anders als die braun-weiß gescheckten Kühe ihrer Herde. Also beschließt Thelma, auf Wanderschaft zu gehen und herauszufinden, wo ihre Flecken geblieben sind. Auf ihrem Weg lernt sie viele verschiedene Kuhherden kennen und merkt, dass es schwarz-weiß gefleckte, ganz braune, welche mit langem Fell und großen Hörnern und auch solche, die wie sie ganz weiß sind, gibt.
Sie wird in der Herde der weißen Kühe aufgenommen und ist auf einmal gar keine Außenseiterin mehr. Doch irgendwie packt sie trotzdem bald die Sehnsucht nach dem heimischen Stall und so macht sie sich auf den Rückweg. Nach dem Wiedersehen merkt Thelma, wie egal das Aussehen eigentlich ist. Viel wichtiger ist, dass man Freunde hat und füreinander da ist - so lautete die Botschaft. Die Schauspielgruppe unter der Leitung von Gabriele Hausmann hatte eine beachtliche Vorstellung geboten. Ob Highlanderkühe mit englischem Akzent, die Flöte spielenden Kühe oder die französischen Charolais-Rinder - alle Darsteller gaben ihr Bestes und wurden mit viel Beifall belohnt.
Sabine Golling und ihre Schützlinge vom Chor und an den Orff-Instrumenten ergänzten den Theaterabend stimmungsvoll mit Musik und Gesang. Einen fetzigen Schottentanz präsentierten die Kinder der Klasse 3 b. Der Rap von den Highlander-Kühen, den Margareta Caredda in der Theaterwerkstatt mit den Schülern eingeübt hatte, vervollständigte einen gelungenen Schultheaterabend, an dem sich gut 60 Prozent der Grundschüler beteiligten.
Egal ob beim Bau der Bühne und der tollen Dekoration, den vielen Text- und Musikproben oder beim Nähen der Kostüme, das die Eltern übernommen hatten, alle Beteiligten hatten viel Spaß und Freude bei der Vorbereitung und Durchführung. Abgerundet wurde der Abend beim gemeinsamen Zusammensein aller Schüler und ihren Eltern im Schulhof bei Essen, Trinken und Leckereien vom Grill. Text und Bild: Mit freundlicher Genehmigung der Augsburger Allgemeine: 
"Thelma, die weiße Kuh, die keine Flecken hat" Lese-Mitmach-Heft, Projektheft, Theaterprojekt Rezension von Martina Meier: "... Die Autorin geht mit ihren Büchern ganz unterschiedliche Themen an. Natürlich geht es in erster Linie darum, das "Anderssein" als Selbstverständlichkeit zu akzeptieren, denn irgendwie und irgendwo ist jeder einmal "anders". Es geht aber auch darum Außenseiter zu integrieren und ihnen das Gefühl zu geben, mittendrin zu sein... Schritt für Schritt kann man mit Thelma erleben, wie schön es ist, sich die Welt aus einem anderen und manchmal auch ganz neuen Blickwinkel zu erobern"... -> Hier können Sie die vollständige Rezension downloaden Martina Meier, www.papierfresserchen.de
Lesespaß für kleine und große Leute, so lautet das Motto, das hinter der Seite www.papierfresserchen.de steht. Die Journalistin Martina Meier schreibt Kinder- und Jugendbuchrezensionen, bietet Seminare sowie Kurse an und veranstaltet immer wieder auch Schreibwettbewerbe für Kinder. Eine wahre Fundgrube für Bücherwümer!

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